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Bombardierdolch-709

Bombardierdolch-709

in Italien Fusetto genannt um 1700.  Die Klinge hat eine kurze im Querschnitt in etwa quadratische Fehlschärfe und wird dann bis zur Spitze dreikantig. Auf einer Seite ist eine Graduierung, beginnend mit einer Nullinie bis zu einem Strich mit der Zahl 120 eingeschlagen. Diese diente den Bombardieren zur Messung der Seelendurchmesser von Kanonen. Das Gefäß ist messingmontiert. Der gedrehte schwarze Horngriff ist in zwei quer gerillten Messinghülsen gefaßt. Die kurze, gerade Parierstange hat an den Enden tordierte, gefurchte Baluster mit Endknäufchen. Der tonnenförmige Knauf ist ebenso tordiert und mit einem runden, abgeflachten Vernietknäufchen fixiert. Länge 43 cm.

Praktisches Werkzeug für Kanoniere, zur Überprüfung des Kalibers, zum Durchstechen der Pulversäcke, zum Reinigen des Zündlochs usw. Aufgrund des Werkzeug ähnlichen Charakters war es den Bombardieren in einigen Städten erlaubt den Dolch am Leib zu tragen, obwohl ein allgemeines Dolch-Trage-Verbot herrschte.

Bombardierdolch-709 mit graduierter Dreikantklinge zur Kaliberbestimmung
Fusetto (Bombardierdolch) mit graduierter Dreikantklinge
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Hirschfänger-versilbert-760

Hirschfänger-versilbert-760

Europa um 1770Einschneidige Rückenklinge mit breiter Hohlkehle beidseitig bis zur Spitze verlaufend. Auf der Fehlschärfe ornamentale Ätzung mit barockem Bandelwerk, in der Hohlkehle beidseits Gravuren mit Szenen einer Wildschweinjagd. Versilbertes, reich ornamental profiliertes Bügelgefäß, Knauf, Parierstange und Stichblatt mit schön herausgearbeiteten Rocaillen. Kannellierter dunkelgrüner Horngriff. Prächtige Jagdwaffe. Länge 78 cm.

 

Hirschfänger-versilbert-760 mit jagdlicher Klingen-Aetzung
Hirschfänger mit Silber-Gefäß sowie Klingen-Ätzung und gravierten Jagdszenen
Hirschfänger-versilbert-760 fein ziseliertes Gefaess
fein ziseliertes Gefäß mit kanelliertem Horngriff
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Jagdplaute-731

Jagdplaute-731, Österreich um 1760  Vergoldete Messingmontierung mit Blattgravuren und kleinem Stichblatt mit feinem Reliefdekor. Glatter dunkler Horngriff. Leicht gebogene Keilklinge. Reste der Zierätzung noch erkennbar. Leichte zierliche Jagdplaute vom österreichischen Typus. Länge 54 cm.

Jagdplaute-731 mit vergoldeter Messingmontierung
Jagdplaute mit vergoldeter Messingmontierung
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Hirschfänger-eisenmontiert-729

Hirschfänger-eisenmontiert-729

Hirschfänger-eisenmontiert-729, Deutschland um 1680.

Gefäß eisenmontiert mit s-förmig geschwungener Parierstange und Muschelstichblatt. Hirschhorngriff mit geschnittenen Ziernägeln (einer von fünf fehlt). Griffkappe mit Angelniet. Doppelt gekehlte Rückenklinge, 33 mm breit. Die gravierte Inschrift teilweise noch erkennbar. Klinge mit Korrosionsspuren. Länge 69 cm.

Zum Vergleich siehe auch diese Jagdwaffen mit Eisengefäß und einen Hirschfänger des beginnenden 18. Jahrhunderts mit Messinggefäß

Hirschfänger-eisenmontiert-729 mit Muschel-Stichblatt und Klingeninschrift
Hirschfänger mit Muschel-Stichblatt und Klingeninschrift
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Hirschfänger-vergoldet-732

Hirschfänger-vergoldet-732

Hirschfänger-vergoldet-732, Mitteleuropa 18. Jahrhundert.

Vergoldete und figürlich gearbeitete Messingmontierung um 1780: Der Knauf in Form eines Saukopfes, die geschwungene Parierstange, an einem Ende als Hundekopf am anderen als Huf ausgeformt. Muschelstichblatt nahe am Griff mit Eichenlaub dekoriert. Brauner Hirschhorngriff mit 3 ovalen Ziernieten. Keilklinge aus der Zeit um 1740, beidseits mit feiner Hochätzung, Darstellungen von Wildtieren, Ranken und barockem Bandelwerk auf teilweise noch erhaltenem vergoldetem Grund.

Sehr dekorativer Hirschfänger mit ausdrucksvollen Darstellungen. Klingenbreite 32 mm, Gesamtlänge 71 cm. Zum Vergleich siehe dieses Jagdschwert

Hirschfänger-vergoldet-732 mit plastischen Tierdarstellungen
Hirschfänger mit vergoldetem Messing-Gefäß und plastischen Tierdarstellungen
Hirschfänger-vergoldet-732 Knauf als Wildschweinkopf geformt
Knauf als Wildschweinkopf, Parierstangenende als Hundekopf
Hirschfänger-vergoldet-732 Geaetzte Klinge mit Bandelwerk
Geätzte Klinge mit barockem Bandelwerk und Jagdszenen
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Jagdplaute-messingtauschiert-730

Jagdplaute-messingtauschiert-730

Jagdplaute-messingtauschiert-730, deutsch um 1680.

Leicht geschnittenes eisernes Bügelgefäß mit gerilltem Knauf und Griffring. Verzierter Vernietkopf und Faustbügel mit Balustern. Hirschhorngriff. Gekehlte Klinge 33 mm mit Sägerücken. Beidseitig in Messing eingelegte Wolfsmarke ( Passauer Wolf ). Länge 70 cm.

Jagdplaute-messingtauschiert-730 mit Saegeruecken und Hirschhorngriff
Jagdplaute mit Sägerücken und Hirschhorngriff
Jagdplaute-messingtauschiert-730 eingelegte Wolfsmarke
eisengeschnittenes Gefäß, Klinge mit „Passauer Wolf“ in Messing
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Jagdplaute-graviert-719

Jagdplaute-graviert-719, Mitteleuropa um 1680. Starke gebogene Rückenklinge mit vergoldeten jagdlichen Gravuren: Hetzjagd auf Hase, Hirsch und Sau. Eisernes flaches, leicht geschnittenes Bügelgefäß, am Knaufeisen fixiert. Hirschhorngriffschalen mit 4 großen Eisengriffnieten. Länge 66 cm.

Jagdplaute-graviert-719 und eisernem Buegelgefaess
Jagdplaute mit feiner Zierätzung und eisernem Bügelgefäß
Jagdplaute-graviert-719 Details der Klingengravuren
Details der Klingengravuren
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Jagdplaute-mit-Sägerücken-706

Jagdplaute-mit-Sägerücken-706  Dekorative mitteleuropäische Jagdplaute um 1760. Gebogene Rückenklinge, mit Sägerücken, das vordere viertel der Klinge ist zweischneidig. Silbernes, plastisch reich verziertes Gefäß mit Rankendekor und figürlichen Darstellungen. Das ovale Stichblatt zeigt eine antike Szene, bei der ein Mann mit einer Peitsche 3 Pferde, die einen Kampfwagen ziehen, antreibt. Dunkler, kanellierter Horngriff. Länge 74cm.

Jagdplaute-mit-Sägerücken-706 Gesamtansicht
Jagdplaute mit Sägerücken
Jagdplaute-mit-Sägerücken-706 Details der Motive am silbernen Gefaess
Details der Motive am silbernen Gefäß
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Jagdplaute-silbermontiert-672

Jagdplaute-silbermontiert-672, deutsch/französisch 18. Jhdt.  Leicht gekrümmte Rückenklinge mit zweifacher Kehlung, die bis zur Klingenspitze reicht. Gebläut mit Zierätzung und geringen Resten der Vergoldung. Silbernes, profiliertes Bügelgefäß mit verzierter Knaufkappe. Auf dem Gefäß schöner Rankendekor und jagdliche Szenen mit Tierdarstellungen. Fein kannelierter, schwarzer Horngriff. Barocke Jagdplaute in gehobener Qualität. Länge 73 cm.

Jagdplaute-silbermontiert-672 barockes Gefaess
Jagdplaute mit Silbergefäß
Jagdplaute-silbermontiert-672 Gefaess und geblaeute Klinge mit Zieraetzung
Details, Gefäß und gebläute Klinge mit Zierätzung
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Asiatika buddhistische Kunst

Buddha-Akshobya-232

Transzendenter Buddha-Akshobya-232  der Herr des Ostens, der ewig unerschütterliche. Dargestellt im Mönchsgewand ruht er im Lotussitz, die rechte Hand in Geste der Erdberührung (dem Bhumiparsa-Mudra), die linke Hand hält einen Almosentopf. Wie Vairocana, Ratnasambhava, Amithaba und Amogasiddhi gehört auch Buddha Akshobya zu den transzendenten Buddhas. Sie sind zeitlos, allgegenwärtig und den Naturgesetzen enthoben. Andere Namen für diese Buddhas sind Jinas (Sieger), Tahthagas (Vollkommene) oder Dhyani-Buddhas (Meditationsbuddhas).

Im Laufe der Jahrhunderte hat man diese Personifizierungen mystischer Weisheit in ein umfangreiches System eingeordnet. Jeder dieser transzendenten Buddhas repräsentiert eine Familie, spezifische Eigenschaften und eine Himmelsrichtung. So wird veranschaulicht, wie sich die Skandas (Aspekte der Persönlichkeit: Körper, Erfahrung, Wahrnehmung, geistige Impulse und Bewußtsein) umsetzen lassen. Die genauere Bedeutung der Darstellungen könnt ihr unter diesem Link nachlesen.

Nepal, Detailliert bearbeiteter Bronzeguss aus der verlorenen Form, vergoldet, versilbert und mit Mineralfarben bemalt. Höhe ca. 20 cm.

transzendenter Buddha-Akshobya-232 vergoldet und versilbert
transzendenter Buddha-Akshobya im Mönchsgewand, vergoldet und versilbert