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Asiatika buddhistische Kunst

Manjushri-225

Manjushri-225

Er wird als der älteste Bodhisattva angesehen. Über ihn gibt es mehrere Legenden. In Nepal gilt er als Gründer der nepalesischen Kultur; der chinesichen Legende nach wurde er von Buddha Gautama selbst geschaffen und hat dann die Lehre in China verbreitet; in Tibet preist man ihn jeden Morgen, weil er die Dunkelheit wieder vertrieben hat. Er ist der Herr der Weisheit und schenkt jedem, der Buddhas Lehren verbreiten will, Inspiration. Er ist ein himmlischer Baumeister, der aufzeigt, wie man auf Erden einen würdigen Tempel bauen kann. In der religiösen Kunst wird er in verschiedenen Formen dargestellt. Die bekannteste Variante ist die des Aracapana bzw. Arapachana, des ewig jungen Kronprinzen der Buddhaschaft. Er hält in der rechten (männlichen) Hand das Flammenschwert, mit dem er Weisheit von Unwissenheit trennt und das Unwissen zerstört. In der linken umfaßt er den Stengel einer Lotosblume, auf deren Blüte das Buch der Weisheit ruht. Als weitere Darstellungen gibt es: Simhasana-Manjushri (der auf dem Löwen reitet); Caturbhuja (der vierarmige); Namasangiti (zwölfarmig mit „uttarabodhimudra“, der Geste der höchsten Erleuchtung ) in seiner furchterregenden Form wird er auch Yamantaka genannt.

siehe auch Manjushri 18-armig und Yamantaka mit Helferinnen

Nepal, detailliert bearbeitete Bronze des Aracapana aus der „verlorenen Form“ hergestellt . Feuervergoldet, das Gesicht mit Goldpulver bemalt, Haare und Details im Gesicht mit Mineralfarben coloriert. Mit verschiedenen farbigen Halbedelsteinen besetzt. Höhe ca. 40 cm.

Manjushri-225 von vorne betrachtet
Manjushri Aracapana
Manjushri-225 Seitenansicht 1
Aracapana in Seitenansicht 1
Manjushri-225 mit Schwert in Seitenansicht 2
Manjushri mit Schwert der Weisheit
Manjushri-225 von hinten
Manjushri, Rückansicht
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Buddha-Gautama-Holz-267

Buddha-Gautama-Holz-267

Der historische Buddha Gautama wurde um 563 v.Chr. in Lumbini auf dem Territorium des heutigen Nepal geboren. Er stammt aus dem Geschlecht der Shakya und wuchs als Prinz Siddharta Gautama in einem königlichen Palast auf. Diesen verlies er kurze Zeit nach Geburt seines Sohnes heimlich um sich auf die Suche nach Leidfreiheit und Erleuchtung zu machen. Nach Erfahrungen als Wandermönch und Asket erfuhr er schließlich 35-jährig unter einem Pappelfeigenbaum die Erleuchtung. Er ist frei von Gier, Haß und Unwissenheit und aus dem Kreislauf der Wiedergeburten erlöst. Bis zum Ende seines irdischen Lebens – mit 80 Jahren – wirkte „Buddha“ als Lehrender und Ordensoberhaupt. Aus seinem Wirken entstand der Bhuddismus mit den drei Hauptrichtungen dem Hinayana, Mahayana und Vajrayana.

Hier sehen wir Buddha dargestellt als lehrenden Wandermönch mit Vitarka- und Abhaya-Mudra (Beruhigungsgeste und intellektuelle Argumentation). Er ist komplett aus einem Stück Hibiskusbaum geschnitzt. Indonesische Handarbeit, Höhe ca. 60 cm.

Buddha-Gautama-Holz-267 im Baumstamm
Buddha aus einem Baumstamm geschnitzt
Buddha-Gautama-Holz-267 in Seitenansicht 1
Seitenansicht 1
Buddha-Gautama-Holz-267 von der Seite 2
Seitenansicht 2
Buddha-Gautama-Holz-267 Ansicht von hinten
Ansicht von hinten
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Mahakala-208

Mahakala-208

Mahakala-208,“der Große Schwarze“, ist die buddhistische Form des Hindugottes Shiva. Daneben haben aber auch andere hinduistische und alt-tibetische Gottheiten unter der Bezeichnung „Mahakala“ Aufnahme ins buddhistische Pantheon gefunden. Es sind ungefähr 70 Mahakala-Formen bekannt. Er ist der Schutzgott der Mongolei. Als Schützer der Weisheit gilt Mahakala in seiner vierarmigen (caturbhuja) Gestalt. Er sitzt in halbgeschlossener Pose auf zwei Menschen. Wie Schmuckketten zieren mehrere Schlangen seinen Körper und eine Girlande aus kleinen Totenschädeln hängt über seinen kräftigen Rumpf. Neben den typischen Attributen Hackmesser und Schädelschale hält er in der rechten oberen Hand das Schwert der Weisheit, in der linken oberen Hand den Dreizack (im Hinduismus ein Symbol Shivas).

Mahakala-208: Nepal, Kupferskulptur aus der „verlorenen Form“ hergestellt. Sehr detailliert nachgearbeitet, feuervergoldet und mit Mineralfarben bemalt. Höhe ca. 23 cm.

Schutzgott Mahakala-208
Schutzgott Mahakala, vierarmig
Mahakala-208 Detailansicht
Mahakala sitzt auf 2 Menschen
Mahakala-208 Seitenansicht 1
Seitenansicht 1
Mahakala-208 in Seitenansicht2
Schutzgott Mahakala, Seitenansicht 2
Mahakala-208 Rueckansicht
Rückansicht
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Tara-grün-299

Tara-grün-299

Sie wird vor allem als Syamatara, als Schützerin vor allen Gefahren, verehrt. Wie die weiße Tara hält sie die rechte Hand in der Gewährungsgeste offen nach unten, die linke Hand in der Ermutigungsgeste offen nach oben, zwei Finger fassen dabei den Stengel eines blauen Lotos. Neben dieser Lotosart unterscheidet die grüne Tara von der weißen vor allem das Fehlen der zusätzlichen übernatürlichen Augen und die halboffene Sitzposition (ardhaparyanka), bei der das linke Bein flach liegt, während der rechte Unterschenkel abgewinkelt etwas nach vorne ragt und der Fuß auf einem kleinen zusätzlichen Podest ruht. Oft wird sie auch mit zwei Lotosblumen (geschlossener Nacht- und geöffneter Taglotos) dargestellt. Damit wird zum Ausdruck gebracht, daß sie bei Tag und Nacht ihre Rolle als Helferin erfüllt.

siehe auch Tara-weiß-163 und Ekajati-blaue-Tara-207 sowie Tara-rot

Nepal, Detailliert bearbeiteter Bronzeguss aus der verlorenen Form im Antique copper-finish-style“ mit verschiedenen farbigen Halbedelsteinen besetzt. Seltene Darstellung. Höhe ca. 40 cm.

Tara-grün-299
grüne Tara in typischer Sitzposition
Tara-grün-299 oder Syamatara
Syamatara, Frontansicht
Tara-grün-299 achtarmig auf einem Thangka
grüne Tara auf einem Thangka
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Ekajati-blaue-Tara-207

 

Ekajati-blaue-Tara-207

Ekajati (oder blaue Tara, tibetisch: ral gcig ma) bedeutet: „die, die nur einen Haarknoten hat“. Sie ist eine weibliche, zornvolle Erscheinung Taras im Himalaya-Buddhismus. Sie gilt als eine der mächtigsten und furchtbarsten Erscheinungen. Mit den ihr zugeschriebenen Kräften beseitigt sie die Angst vor Feinden, verbreitet Freude und entfernt persönliche Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung. Ekajati ist die Schützerin der geheimen Mantras und gilt als große Mutter, insbesondere als Mutter Palden Lhamos und Mahakalas. Sie ist hier vor einer Flammen-Gloriole im Ausfallschritt nach rechts, einen Menschen zertrampelnd (Symbol für das ego), dargestellt. Mit ihrer rechten Hand schwingt sie eine menschliche Leichen–Keule, mit der sie dualistisches Klammern mit seiner eigenen Form zerschmettert. In ihrer linken Hand hält sie einen Mungo (Symbol des -inneren- Reichtums). Sie ist mit einer Kette aus Totenschädeln, einer Tiger- und einer Menschenhaut bekleidet. Unter der Schulterbekleidung hängt ihre einzige Brust herunter. Auf ihrem Kopf trägt sie eine Krone mit 5 Totenschädeln. Der eine Haarknoten ist symbolisch als goldener Fortsatz aus dem Haar dargestellt. Man sieht nur ein Weisheitsauge auf der Stirn – die anderen Augen werden symbolisch durch rote Flammen ersetzt.

siehe auch Tara-weiß-163 und Tara-grün-299  sowie Tara-rot

Nepal, Kupferskulptur aus der „verlorenen Form“ hergestellt. Sehr detailliert nachgearbeitet, feuervergoldet und mit Halbedelsteinen verziert. Höhe ca. 33 cm.

Ekajati-blaue-Tara-207 in Frontansicht
Ekajati, blaueTara
Ekajati-blaue-Tara-207 zertrampelt eine Leiche
Ekajati zertrampelt eine Leiche
Ekajati-blaue-Tara-207 in Seitenansicht
Ekajati, Seitenansicht
Ekajati-blaue-Tara-207 Rueckansicht
Rückansicht von Ekajati
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Kurukulla-205

Kurukulla-205

Von Kurukulla ( auch als Kuru-Kulle ausgesprochen) gibt es viele verschiedene Formen, die wichtigste und am meisten verehrte ist die Tarodbava Kurukulla. Sie wurde aus dem Hinduismus entnommen. Auf Rollbildern wird sie mit roter Kleidung auf einer roten Lotosblüte stehend abgebildet. Deshalb wird sie auch „rote Tara“ genannt. Als Metall-Skulptur wird sie von den Künstlern vor einer roten Flammenaureole (meist mit roter gesträubter Haartracht) dargestellt. Sie steht -wie viele andere Dakinis- mit dem linken Bein auf einem dämonenbesetzten Menschen, der auf einer Lotosblüte liegt. Kurukulla hat vier Arme, mit einem Händepaar spannt sie einen aus Blättern bzw. Blüten bestehenden Pfeil um ihn mit dem Bogen abzuschießen. Die zweite rechte Hand hält einen aus Blättern geformten Elefantenhaken, um damit das Objekt, das sie verzaubern möchte, zu lenken. Die zweite linke Hand umfaßt eine Fangschlinge (aus Blättern). Kurukulla begleitet eher eine Sonderrolle unter den Dakinis, denn sie wird nicht nur als Mittlergöttein sondern auch als Göttin des Wohlstandes und der unglücklich Verliebten betrachtet. Ihre Hauptfunktion ist es Götter, Dämonen und Menschen zu bezaubern, um sie auf friedliche Weise gefügig zu machen. Oft wird sie von unglücklich verliebten um Hilfe gebeten. Sie wird für den Anrufenden tätig, wenn er zehntausend Mal ihr Mantra spricht:“Om, Kurukulle, Hrih, Hum, Svaha.“

siehe auch Tara-weiß-163 und Tara-grün-299  sowie Ekajati-blaue-Tara-207

Nepal, sehr fein bearbeiteter Bronzeguss aus der „verlorenen Form“, vergoldet mit Türkis-Steinen besetzt und mit Mineralfarben bemalt. Höhe ca. 20 cm.

Kurukulla-205 die rote Tara
Kurukulla (rote Tara) mit Pfeil und Bogen
Kurukulla-205 Seitenansicht 1
Kurukulla, Seitenansicht 1
Kurukulla-205 tanzt auf einem Menschen
rote Tara tanzt auf einem Menschen
Kurukulla-205 die Einzelteile
die komplette Skulptur in Einzelteilen mit Sockel
Kurukulla-205 Rueckansicht
Kurukulla, Rückansicht
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Tara-weiß-163

Tara-weiß-163

Neben den männlichen Bodhisattvas existieren auch mehrere weibliche, von denen Tara (tibetisch: Drölma) die wichtigste ist. Sie verkörpert den mütterlichen Aspekt des Mitleids. Ihr Name wird mit dem Begriff „überqueren“ in Verbindung gebracht. Der Legende nach ist Tara aus einer Träne von Avalokiteshvara entstanden. (zu weiteren Details siehe bei Bedeutungen unter 2.3). Hier sehen wir die weiße Tara, sie sitzt in der Lotospositur (Padmasana) mit übereinandergelegten Beinen. Im Gegensatz zur grünen Tara trägt sie immer ein Stirnauge. Sie gilt als Symbolfigur für Reinheit, wird mit der fünfblättrigen Krone des Weltüberwinders und vollem Schmuck abgebildet. Ihre rechte Hand ist in der Gewährungsgeste nach unten geöffnet, die linke weist in der Ermutigungsgeste nach oben und hält oft den Stengel einer weißen Lotosblume. Typisch für sie sind ihre „sieben Augen“. Neben den zwei natürlichen Augen besitzt sie weitere auf den Hand- und Fußflächen, damit sie die Hilfsbedürftigen in allen Gegenden der Welt sehen kann.

siehe auch Tara-grün-299  und Tara-rot sowie Ekajati-blaue-Tara-207

Nepal, Detailliert bearbeiteter Bronzeguss aus der verlorenen Form im Antique copper-finish-style“ mit verschiedenen farbigen Halbedelsteinen besetzt. Seltene Darstellung. Höhe ca. 40 cm.

Tara-weiß-163 in Padmasana
weiße Tara in Padmasana auf Lotusthron
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Asiatika hinduistische Kunst

Skanda-297

Skanda-297

Skanda (oder Karttikeya) ist der Gott des Krieges und jüngster Sohn von Shiva und Parvati. Nach einer Legende gelangte Shivas glühendes Sperma in den Ganges, um dort abzukühlen, wonach aus dem kochenden Wasser ein wunderschöner Knabe aufs geworfen wurde. Die 6 Plejaden, die dort in Nymphengestalt badeten, stritten um die Ehre, das Kind nähren zu dürfen. Als Skanda dann 6 Köpfe erhielt, konnte ihn jede an ihre Brust legen. Er wird als strahlender Jüngling von außergewöhnlicher Stärke beschrieben und vor allem in Südindien verehrt. Die faszinierende Skulptur zeigt ihn hier mit 6 zapfenförmig gekrönten Häuptern sowie mit 12 Armen, die verschiedene Attribute wie Dreizack, Speer Axt, Stachelstock, Fangseil, Feuer usw. halten. Stolz sitzt er im Virasana (Heldensitz) auf seinem Reittier dem Pfau (Symbol der Unsterblichkeit). Nepal, Detailliert bearbeiteter Bronzeguss aus der verlorenen Form im Antique copper-finish-style“. Seltene Darstellung. Höhe ca. 80 cm.

Skanda-297 gross
Skanda reitet auf einem Pfau
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Asiatika buddhistische Kunst

Avalokiteshvara-Sahasrabuja-vergoldet-224

Avalokiteshvara-Sahasrabuja-vergoldet-224

Sahasrabhuja Lokeshwara, stehend.  Die 1000 Arme symbolisieren die mitfühlende Aktivität aller 1000 Buddhas, die nach der Überlieferung in diesem glücklichen Kalpa (buddhistisch-mythologisches Zeitalter) erscheinen werden. Im tibetischen Kulturkreis ist insbesondere das Ritual auf den elfköpfigen Avalokiteshvara (Nyungne-Ritual) von großer Bedeutung. Es wurde von der indischen Nonne Palmo im 10. Jahrhundert in Tibet verbreitet. Diesem Ritual werden starke Heilwirkungen zugeschrieben und es trägt daher auch den Namen „Allgegenwärtiges Heil“. Palmo erlangte durch die Praxis auf Avalokiteshvara Erleuchtung. Zur weiteren Beschreibung siehe auch Avalokiteshvara im Antique copper-finish-style und Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223 sowie Bedeutungen unter 2.1).

Schöne Darstellung! Aus der verlorenen Form gegossen und detailliert nachgearbeitet. Der Bhodisattva Sahasrabuja wird hier mit 11 Köpfen und 42 Armen stehend dargestellt und soll mit den Händen, die dahinter auf der schwarz-goldenen Aureole aufgebracht sind tatsächlich insgesamt 1000 Hände haben. Nepal, Bronze feuervergoldet und mit Mineralfarben bemalt. Höhe ca. 25 cm.

Avalokiteshvara-Sahasrabuja-vergoldet-224
Sahasrabuja Lokeshvara feuervergoldet
Avalokiteshvara-Sahasrabuja-vergoldet-224 Detailansicht
Detailansicht
Avalokiteshvara-Sahasrabuja-vergoldet-224 in Seitenansicht
Arme und Hände in Seitenansicht
Avalokiteshvara-Sahasrabuja-vergoldet-224 Rueckansicht
Rückansicht

 

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Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223

Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223

Sahasrabhuja Lokeshwara, versilbert und vergoldet.  Der Legende nach soll sich der Bodhisattva Avalokiteshvara schon als Prinz vorgenommen haben, allen Wesen Beistand zu ihrer Befreiung zu leisten. Und er hatte einen Eid geleistet, darin niemals nachzulassen, andernfalls würde er in tausend Stücke zerspringen. So verweilte er im Zwischenzustand (Bardo) zwischen Leben und Tod. Der Legende nach durchstreifte er alle Bereiche lebenden Seins. Ob Götter, Menschen, Tiere oder Dämonen, überall verweilte er und unterstützte die Wesen, sich vom Leiden zu befreien. Als er sich umsah und sein Werk betrachtete, sah er, dass eine Unzahl leidender Wesen nachgeströmt waren. Er zweifelte für einen Moment an der Erfüllung seines Gelübdes und zersprang darob in tausend Teile. Aus allen Himmelsrichtungen sollen Buddhas herbeigeschossen sein, um die Teile aufzusammeln. Dank seiner übernatürlichen Fähigkeiten setzte Buddha Amitabha, der Buddha der unterscheidenden Weisheit, Avalokiteshvara wieder zusammen. Dieses Mal gab er ihm jedoch tausend Arme, in den Handinnenflächen mit jeweils einem Auge versehen, und elf Köpfe. Dadurch wollte er gewährleisten, dass Avalokiteshvara den Wesen noch effektiver dienen konnte. Zur Beschreibung siehe auch Avalokiteshvara-Sahasrabuja-vergoldet-224 und Avalokiteshvara-Sahasrabuja-stehend-222 sowie Bedeutungen unter 2.1.

Die prächtig gearbeitete Darstellung des Sahasrabuja Lokeshvara wird hier mit 11 Köpfen und 42 Armen stehend dargestellt und soll mit den Händen, die dahinter auf der Aureole aufgebracht sind tatsächlich insgesamt 1000 Hände haben. Die Statue ist fast komplett ferversilbert, einzelne Akzente wurden als Kontrast fervergoldet. Die Gesichter sind mit Goldpulver, Haare und Details mit Mineralfarben bemalt. Kleine Cabochons aus roter Koralle vervollständigen die faszinierende Ausstrahlung. Nepalesische Handarbeit aus der „verlorenen Form“, Höhe ca. 30 cm.

Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223 von vorne
Sahasrabuja, stehend versilbert und vergoldet
Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223 Bild rechte Seite
Sahasrabuja Lokeshvara, Seitenansicht 1
Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223 Bild linke Seite
Arme und Hände in Seitenansicht 2
Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223 Lotusthron und Sockel
Lotusthron und Sockel
Avalokiteshvara-versilbert-vergoldet-223 Rueckansicht
Rückansicht