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Ganesha-252

Ganesha-252

Ganesha-252: Große Bronzeskulptur aus Bali. Bali ist die einzige Insel des „Vielvölkerstaates“ Indonesien auf der die hinduistische Tradition weitgehend erhalten geblieben ist. Die meisten Balinesen bekennen sich zur Hindu-Dharma-Religion, der balinesischen Glaubensform des Hinduismus. Auch hier erfreut sich „Dewa Ganesha“ großer Beleibtheit. Er ist der Gott des Haushaltes und des Besitzes und gilt als sehr weise, intelligent und gebildet, weswegen man ihn auf den balinischen Schulhöfen als Vorbild für die Schüler aufstellt. Die Balinesen bitten vor größeren Vorhaben Ganesha um gutes Gelingen.

Schöner Bronzeguss mit dunkelgrüner Patina. Der vierarmige Ganesha sitzt auf einem Lotosthron und nascht Süßigkeiten. Sein Haupt wird von einer fünf-zackigen krone geziert. Der rechte Stoßzahn ist – wie in der Legende überliefert- abgebrochen. Sein Körper ist mit Schmuckapplikationen verziert. Höhe ca. 51 cm.

frontansicht der bronze figur Ganesha-252
Ganesha-252, Frontansicht
seitenansicht der ganesha skulptur aus indonesien
Seitenansicht von links
ansicht der bronzeskulptur des elefantengottes von rechts
Ansicht von der rechten Seite
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Ganesha-Shakti-228

Ganesha-Shakti-228

Ganesha-Shakti-228

Über die Frage nach Ganeshas Ehestatus herrscht in Indien keine Einigkeit. Im Norden Indiens gilt er als mit Siddhi („Klugheit und Reichtum“) bzw. Riddhi („Erfolg, Gedeihen“) und Buddhi („Weisheit“) verheiratet, die beide oft auch nicht als reale Gattinnen, sondern als symbolische Eigenschaften des Gottes verstanden werden. Beide bilden Ganeshas Shakti. Im Süden Indiens gilt der Gott hingegen als ewiger Junggeselle, im „Zölibat“ lebend.

Die gezeigten Fotos von Ganesha-Shakti-228 sind jedoch eher typisch für den tantrischen Buddhismus in der Himalaya-Region. Hiervon gibt es mehrere Varianten, auf die ich hier aber nicht explizit eingehen möchte. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass die Vereinigung von Frau und Mann als Symbol der Einheitserfahrung gesehen wird. Der Tantrismus sieht sich als Weg, die den Wesen innewohnende Erleuchtung freizulegen und in einem einzigen Leben Erleuchtung erlangen zu können. Um den tantrischen Weg zu begehen, ist die Initiation (Einweihungsritual) durch einen Lehrer („Guru“, „Lama“) wesentlich. Der tantrische Lehrer führt den Schüler in die Aspekte der rituellen Praxis („Sadhana“) ein. Sowohl bei der Initiation als auch bei der Praxis kommt es zur Verwendung von „Mantras“ (heiligen Silben), „Mudras“ (speziellen Gesten) und „Mandalas“ (Diagramme, die visualisiert werden oder einen heiligen Raum abstecken). In Visualisierungen wird mit Meditationsgottheiten (tibetisch „Yidam“) gearbeitet. Lehrer und Schüler identifizieren sich dabei mit einer Figur, die Qualitäten der Erleuchtung verkörpert.  Die buddhistischen Mönche leben i.d.R. keusch, geleichwohl gibt es im tantrischen Buddhismus eine ausgeprägte sexuelle Symbolik, besonders in der Darstellung der Gottheiten mit ihren Gefährtinnen, wie hier bei Ganesha-Shakti-228, woraus oftmals ein falscher Eindruck entsteht. Die Sexualorgane werden zwar deutlich gezeigt, es geht im wesentlichen aber nicht um die Zelebrierung von „körperlichem Sex“, sondern vielmehr dient die figürliche Darstellung einer sexuellen Vereinigung ( in Tibet „Yab-Yum“ genannt) als Hilfsmittel für verschiedene Meditationspraktiken. Durch Übungen und Visualisierungen soll das Bewußtsein erweitert werden. Auch hier geht es um die Vereinigung der Polaritäten und die Möglichkeit damit verborgene Energien wieder freizusetzen.

Sowohl im Tantrismus Indiens als auch im tantrischen Buddhismus gibt es unterschiedliche Strömungen und Praktiken, die nicht von allen kritiklos akzeptiert werden. Einen interessanten Artikel hierüber findest du in der Zeitschrift „Emma“.

Ganesha-Shakti-228: Hochwertige Bronzearbeit bei der die Figuren aus der „verlorenen Form“ gegossen wurden. Ganesha und seine Shakti werden hier sitzend beim Geschlechtsakt dargestellt. Ganesha hat seine beiden Hände in „Shunya-Mudra“ nach außen gerichtet. Seine Shakti umarmt ihn. In ihrer rechten Hand hält sie ein Hackmesser (Kartika), in ihrer linken eine Schädelschale (Kapala). Beide sind vollkommen nackt. Es handelt sich hier um einen rituellen Akt, bei dem der symbolisch getötete Dämon der Unwissenheit, Zwietracht etc. zerstückelt und dessen Blut aus der Schädelschale getrunken wird (Aufnahme der Weisheit und Energie). Die nackten Figuren (Zeichen der Reinheit) sind in sexueller Vereinigung, bei der die getrennten Energien (weiblich/männlich) wieder zum Absoluten zusammengeführt werden.

Schwierige, passgenaue Anfertigung, die nur von Meistern Ihres Fachs beherrscht wird (bei der sexuellen Vereinigung umarmen sich die beiden Figuren und die Geschlechtsteile passen genau zusammen.) Das Meisterstück wurde von Newari-Handwerkern in Patan gefertigt. Fein nachgearbeitet, fast komplett feuervergoldet, die Gesichter mit Goldpulver bemalt, Haare und einige Akzente mit Mineralfarben koloriert. Höhe ca. 20 cm.

seiliche ansicht von Ganesha-Shakti-228
Ganesha in Vereinigungspose mit seiner Shakti
frontansicht der vereinigungungspose von Ganesha-Shakti-228
Frontansicht
ansicht von innigste umarmung von ganesha und seiner shakti
Umarmung von Ganesha und Shakti
detailansicht der einzelnen figuren von Ganesha-Shakti-228
Detailansicht des getrennten Paares
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Ganesha-153

Ganesha-153

Ganesha-153 ist sicherlich eine der weltweit bekanntesten und beliebtesten Gottheiten in der hinduistischen Mythologie. In Nepal wird er sowohl von Hinduisten als auch von Buddhisten verehrt.

Ganesha ist der Beseitiger aller Hindernisse und wird auch als Gott des Erfolges und “Money Magnet“ bezeichnet steht  in großer oder in kleiner Form in jedem nepalesischen Unternehmen um den Geldfluss und das Geschäft positiv zu beeinflussen.

Weitere Infos findest du unter Ganesha 216 , Bergkristall-Ganesha-229 und Ganesha-Shakti-228.

Herstellung

Diese Skulptur des Ganesha-153 stammt aus Nepal und ist im Antique copper-finish-style“ gefertigt. Zur Herstellung der Figur wurde zunächst ein Wachsmodel angefertigt. Dieses Model hat man dann mit Lehm umkleidet. Nachdem Aushärten des Lehms entstand die Guss-Form, die nur einmal verwendet werden konnte und deshalb als „verlorenen Form“ bezeichnet wird. Beim Gießprozeß wurde heiße, flüssige Messing-Bronze in die Gussform gegossen. Das Wachs schmolz und verdampfte schließlich, während das Messing nach dem Erkalten in der verbliebenen Lehmhülle ausgehärtete. Der Rohguss war entstanden. Dieser erhielt dann die notwendige Feinarbeit, wurde glatt geschliffen und poliert. Die Ornamente und feinen Details haben die Handwerker dann mit Hammer und Stichel herausgearbeitet (Ziselierung). In einem weiteren Arbeitsschritt wurde auf die Skulptur noch ein hauchdünner Kupferüberzug aufgebracht. Um einen schönen Kontrast zu erhalten, wurde dieser danach an ausgewählten Stellen wieder entfernt. Durch diesen in Nepal Antique copper-finish-style“ genannten Prozess erhalten die religiösen Kunstwerke einen feinen Kontrast in Goldbronze- und Kupfertönen, der im Gegensatz zu lackierten Stücken relativ kratzfest ist und durch seinen dezenten Metallglanz fasziniert. Dieses Verfahren ist mir nur aus Nepal bekannt und wird dort nur noch in kleinen Stückzahlen angewandt.

Beschreibung

Die Statue des Ganesha-153 zeigt die Gottheit in sitzender Pose mit geöffneter Beinhaltung in „Virasana“ (Heldensitz). Auf dem Haupt ruht eine geschmückte Krone, erhöht von einem zentralen Fächer, an dessen Spitze ein Halbmond dargestellt ist. Die großen Ohren des Elefantenkopfes stehen als Symbol für das Hören und die Aufmerksamkeit gegenüber seinen Anhängern. Der dicke Bauch verdaut friedvoll alles Gute und Böse im Leben. Die vier Arme halten unterschiedliche Attribute: eine Axt (Parashu), die alle Abhängigkeiten durchtrennt; eine Gebetsschnur (Akshamala) und Süßigkeiten (Befreiung und Belohnung). Die vordere rechte Hand gewährt mit dem „Abhaya-Mudra“ Segen, Schutz und Beruhigung. Vor seinen Füßen krabbelt eine Maus am Lotos-Thron hoch. Schönes Unikat aus den Handwerkstätten Patans mit einer Gesamthöhe ca. 29 cm.

frontansicht der skulptur Ganesha-153
Ganesha-153 im „antique copper-finish style“
details der rechten seite von Ganesha-153
Detailansicht, rechte Seite
ansicht linke seite von Ganesha-153
Detailansicht, linke Seite
Ganesha-153 von hinten aus betrachtet
Ganesha-153, Rückansicht
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Ganesha-216

Ganesha-216

1 Bezeichnungen

Ganesha-216 ist eine der beliebtesten Formen des Göttlichen im Hinduismus und Buddhismus.

Die Sanskrit-Bezeichnung „Ganesha“ setzt sich zusammen aus den Wörtern „Isha“ (Herr) und „Gana“ (der Scharen). Weitere verbreitete Namen sind unter anderem Ganapati (‚Gebieter der Scharen‘), Vinayaka (‚Entferner [der Hindernisse]‘), Vighnesha (‚Herr der Hindernisse‘), Vigneshvara („Zerstörer der Hindernisse“), Vighnantaka, Varada („der Wohltaten Schenkende“), Siddhita („der, der Erfolg bei der Arbeit schenkt“) sowie Ekadanta („Der mit dem einen Stoßzahn“).

Auf Sri Lanka verehren ihn die Tamilen als „Pillai“ oder „Pillaiyar“, bei den Singalesen ist er als „Gana deviyo“ bekannt.

In Tibet wird Ganesha / Ganapati  als“tsog gi dag po“ oder „mar chen“ bezeichnet.

Die Burmesen in Myanmar nennen ihn „Maha Peinne“ und ihn Thailand ist Ganesha als „Phra Pikanet“ bekannt.

2 Mythologie

2.1 Geburt

Ganesha gilt allgemein als Sohn von Shiva und Parvati.

Es gibt viele Geschichten über ihn, so soll er nach einer Legende ursprünglich keinen Elefantenkopf, sondern einen menschlichen Kopf gehabt haben und Parvati, Shivas Ehefrau, habe ihn in Abwesenheit ihres Ehemannes geschaffen. Sie formte aus dem Lehm, mit dem sie zuvor ihren Körper eingerieben hatte einen kleinen Jungen, übergoss ihn mit Wasser aus dem Ganges und erweckte ihn so zum Leben. Danach setzte sie ihn als Wache vor ihr Haus. Als Shiva nach Hause kam, versperrte der junge Ganesha ihm den Weg und ließ ihn nicht hinein. Shiva wurde wütend und schlug ihm den Kopf ab, nicht wissend dass es sich um den Sohn seiner Frau handelte. Darüber war Parvati zutiefst betrübt, aber Shiva tröstete sie mit dem Versprechen, er wolle das abgetrennte Haupt durch den Kopf des Wesens ersetzen, dem er zuerst begegnen werde. Dies war ein Elefant, als setzte Shiva dessen Kopf auf Ganeshas Rumpf, um ihn ins Leben zurückzubringen. Dadurch wurde Ganesha, der vorher nur Parvatis Sohn war, auch zum Sohne Shivas.

In anderen Geschichten erschafft Shiva Ganesha ohne Zutun einer Frau, und in den Erzählungen der Vishnu-Mythologie wird der Elefantenköpfige als Sohn Vishnus betrachtet.

2.2 Weisheit

Eine Erzählung berichtet davon, wie Shiva und Parvati ihre Kinder Ganesha und Skanda zu einem Wettbewerb aufforderten, bei dem der Sieger eine Frucht als Belohnung erhalten sollte. Die Aufgabe bestand darin, die Welt als erster zu umrunden. Skanda nahm seinen Pfau und schaffte es innerhalb eines Tages. Der kluge Ganesha umrundete einfach dreimal seine Eltern, die für ihn das Universum darstellten. Von seiner Pfiffigkeit beeindruckt erklärten seine Eltern Ganesha daraufhin zum Sieger.

Ganesha ist ein typischer Volksgott, der als Gott der Weisheit, Beseitiger aller Hindernisse und Überbringer des Glücks gesehen wird. Vor Beginn einer Reise, einer Geschäftsverhandlung oder einer wichtigen Prüfung wird wird Ganesha aufgerufen und verehrt. Ebenso wenn ein junger Mensch sich entscheidet zu heiraten, dann werden ihm zur Hochzeitszeremonie Opfer dargebracht (oft in Form von Kokosnüssen und Süßigkeiten, damit er Glück bringt, das junge Paar schützt und diesen Übergang in ein ganz anderes Lebensstadium begleitet. Er ist „verheiratet“ mit Siddhi (mystischer Kraft) und Buddhi (Einsicht). Er gilt als Schutzherr der Wissenschaften, der Schriften und der Ausbildung.

 

2.3 Ganesha und der Stoßzahn

Viele Mythen handeln davon, wie Ganesha seinen Stoßzahn verlor. Eines Tages war Ganesha vollgefressen und stolperte mit seiner Ratte über eine Schlange. Dabei platzte sein Bauch und sein Essen fiel heraus, so dass Ganesha ihn mit einer Schlange wieder zubinden musste. Der Mond Soma machte sich daraufhin über ihn lustig. Daraufhin erboste Ganesha und riss sich seinen Stoßzahn aus und warf ihn auf den Mond, der sich darauf sofort verdunkelte. Da es nun keinen Mondschein mehr gab, baten die Götter Ganesha seinen Fluch zurückzunehmen, woraufhin Ganesha ihn in ein sporadisches Abmagern umwandelte. Dieser Mythos liefert eine Erklärung für die Entstehung der verschiedenen Mondphasen.

2.4 Bedeutungen

Ganesha wird dargestellt mit Elefantenkopf und dickem Bauch, denn er liebt so sehr das Essen, vor allem Süßigkeiten. Häufig sehen wir ihn vierarmig auf einem Thron sitzend zusammen mit seinem „Reittier“ der Maus. Als „Omkara-Ganapathi“ zeigt er seine gesamte Gestalt stehend mit zwei Armen. „Nritya-Ganapathi“ ist die Erscheinungsform des tanzenden Ganesha. In dieser Variante hat er meist sechs Arme (manchmal auch zehn) und tanzt den kosmischen Tanz auf der Maus.

Ganesha ist wie die Elefanten in Asien sehr beliebt. Bewundert wird seine Kraft und seine Weisheit, die ja viel Platz in in dem großen Kopf hat. Außerdem spielen die Darstellungen auf die Vereinigung der Gegensätze (Polaritäten) an. Die kleine Maus ist das „Reittier“ des großen Elefantenwesens! Der übergewichtige Vielfrass mit seinem Hang zu Süßigkeiten und der treue, tapfere Wächter, der das Heim seiner Mutter beschützt (bis Shiva ihm den Kopf abschlägt.) Vielleicht steckt darin die Botschaft, dass wir den Genüssen des Lebens nicht entsagen müssen, dass sie auch dazugehören, wir uns in gewissen Phasen aber auch der Disziplin erinnern und weise handeln sollten, wie Shiva, der zuerst wütend war, dann aber Einsicht zeigte und sein voreiliges Handeln auf kluge Weise wieder gut machte, indem er Ganesha einen neuen Kopf besorgte. Shiva und Parvati hatten wieder zusammengefunden und Ganesha als gemeinsamen Sohn akzeptiert. Als tanzender Ganesha zeigt er Parallelen zu Shiva NatarajMit den Schaukelbewegungen seines linken und rechten Fusses läßt Ganesha (auf der Maus tanzend) die Welt entstehen und wieder verschwinden. Damit verkörpert er den Herzschlag des Universums, der alle bestehenden Erscheinungsformen vereint.

3 Beschreibung von Ganesha-216

Wir sehen Ganesha-216 im Heldensitz (Virasana) auf einem Lotos-Thron. Auf seinem Haupt trägt er eine geschmückte Krone. Der Kopf ist mit Mineralfarben und Goldpulver bemalt. Der linke Stoßzahn ist etwas kürzer und abgebrochen. Seine großen Ohren sind farblich hervorgehoben. Über seinen Oberkörper und den dicken Bauch hängt eine vergoldete Schlange. In seinen vier Armen hält er verschiedene Attribute: eine Kokosnuss, eine Axt (Parashu), eine Gebetsschnur (Akshamala) und einen weiteren Gegenstand. Vor seinen Füßen kauert eine Maus.

Sehr schöne Bronze-Skulptur aus der „verlorenen Form“ gegossen und detailliert nachbearbeitet. Bemalungen aus Mineralfarben und Goldpulver. Teilweise feuervergoldet. Herkunft: Nepal.

Höhe: 12 cm, Breite 12 cm.

frontansicht des sitzenden Ganesha-216
sitzender Ganesha-216, Frontansicht
seitenansicht von Ganesha-216 rechts
feuervergoldete Bronze, rechte Seite
details der linken seite von Ganesha-216
Ganesha-216 von der linken Seite
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Bergkristall-Ganesha-229

Bergkristall-Ganesha-229

Allgemein

Bergkristall-Ganesha-229: Einer der bekanntesten Götter in Asien ist Ganesha. Er gilt als Sohn von Shiva und Parvati (siehe auch Ganesha-216). Der beliebte Hindugott wurde auch in buddhistischen Pantheon aufgenommen. Doch es gibt Hinweise, dass Elefanten in einigen Regionen Asiens schon in der Steinzeit verehrt wurden.

Phra Pikanet

Ganesha nennt man in Thailand „Phra Pikanet. Da er als Beseitiger von Hindernissen gilt, bringen thailändische Buddhisten ihm vor wichtigen Ereignissen ein Opfer dar, um ein gutes Gelingen zu erreichen, z.B. Studenten vor dem Examen, Verliebte vor der Hochzeit, Geschäftsleute vor wichtigen Vertragsverhandlungen usw. Außerdem wird Ganesha wegen seiner Liebe zu den schönen Künsten geschätzt und gilt als Förderer der Kreativität. Aus diesem Grunde ist ein Abbild des Gottes mit dem Elefantenkopf in das Logo des thailändischen „Departments of Fine Arts“ integriert worden.

In Thailand gibt es viele Ganesha-Schreine. Zu den bekanntesten gehört der in Ratchaprasong/Bangkok sowie der nahe dem Business-Center in Chiang-Mai. Die größten Feierlichkeiten zu Ehren Ganeshas finden im August bzw. September am Shiva-Tempel in Bangkok und dem  Utthayan Ganesh Temple in Nakhon Nayok In Thailand statt, wo Buddhisten gemeinsam mit Hindus an den Zeremonien teilnehmen.

Weitere Elefantenwesen

Außerdem werden in Thailand traditionell auch weiße Elefanten verehrt, da nach einer Legende Maya, die Mutter Buddhas, in einem Traum von einem weißen Elefanten berührt und dadurch schwanger wurde.

Weiterhin genießt das Elefantenwesen Erawan (nicht zu verwechseln mit dem Erawan-Schrein in Bangkok), die thailändische Form des mythischen Airavata, eine große Bedeutung. Es gibt davon recht große Skulpturen, meist mit 3 Köpfen.

 

Beschreibung

Der Bergkristall-Ganesha-229 wurde aus einem klaren, großen Stück Bergkristall herausgeschliffen. Der Elefantengott wird hier zweiarmig und stehend dargestellt. Wie üblich hat er nur einen Stoßzahn, trägt auf dem Kopf eine geschmückte Kappe und hat einen nackten Oberkörper. Auf seinem großen Bauch spiegelt sich das einfallende Licht.

Bergkristall gehört zur Familie der Quarze und besteht im wesentlichen aus Siliziumdioxid. Er gehört zu den wichtigsten Edel- und Heilsteinen überhaupt und wird in vielen Regionen zu rituellen Zeremonien und Heilzwecke eingesetzt. Im Buddhismus gilt der Bergkristall als Meditationshilfe, die zu bodhi, dem Erwachen führen kann. In der Edelsteinheilkunde wird er wegen seiner klärenden und reinigenden Wirkung geschätzt, außerdem soll er die Nerven stärken und die Drüsentätigkeit anregen. Die feine Handarbeit stammt aus Thailand und hat die Maße (HxBxT): 11,0 x 4,5 x 3,5 cm.

ansicht der vorderseite von Bergkristall-Ganesha-229
Ansicht Vorderseite
details auf der rueckseite von Bergkristall-Ganesha-229
Rückseite des Bergkristall-Ganesha-229

 

 

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Shiva-Holz-273

Shiva-Holz-273

Beschreibung zu Shiva Nataraj siehe  Shiva Nataraj

Indische Handarbeit aus einer Mahagoni-Art in einem Stück geschnitzt. Feine, detailreiche Handarbeit mit Pflanzen-Ranken und Ornamenten. Hier tanzt Shiva auf dem Kopf einer Kobra-Schlange (im Hinduismus gilt die Schlange als Symbol des ewigen Kreislaufs). Auf dem Kopf trägt er eine Jatamukata-Krone mit einer kleinen runden Aura. Die rechte Hand zeigt das Abhaya-Mudra für Segen, Schutz und Beruhigung Links und rechts von ihm beten zwei weibliche Wesen mit menschlichem Oberkörper und dem Unterkörper einer Schlange. Unter der ersten Bodenabtrennung tanzen links und rechts zwei Tempeltänzerinnen auf einem Lotos-Sockel um eine Stützstrebe, die Shivas Lingam (Penis) darstellen soll.

Schöne Schnitzerei in braunem Holz, Höhe ca. 100 cm.

Shiva-Holz-273 geschnitzt
tanzender Shiva in Holz geschnitzt
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Skanda-297

Skanda-297

Skanda (oder Karttikeya) ist der Gott des Krieges und jüngster Sohn von Shiva und Parvati. Nach einer Legende gelangte Shivas glühendes Sperma in den Ganges, um dort abzukühlen, wonach aus dem kochenden Wasser ein wunderschöner Knabe aufs geworfen wurde. Die 6 Plejaden, die dort in Nymphengestalt badeten, stritten um die Ehre, das Kind nähren zu dürfen. Als Skanda dann 6 Köpfe erhielt, konnte ihn jede an ihre Brust legen. Er wird als strahlender Jüngling von außergewöhnlicher Stärke beschrieben und vor allem in Südindien verehrt. Die faszinierende Skulptur zeigt ihn hier mit 6 zapfenförmig gekrönten Häuptern sowie mit 12 Armen, die verschiedene Attribute wie Dreizack, Speer Axt, Stachelstock, Fangseil, Feuer usw. halten. Stolz sitzt er im Virasana (Heldensitz) auf seinem Reittier dem Pfau (Symbol der Unsterblichkeit). Nepal, Detailliert bearbeiteter Bronzeguss aus der verlorenen Form im Antique copper-finish-style“. Seltene Darstellung. Höhe ca. 80 cm.

Skanda-297 gross
Skanda reitet auf einem Pfau
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Bhairava-201

Bhairava-201

Bhairava, (Sanskrit: भैरव, m, wörtl.: „der Furchteinflößende“ oder „der Schreckliche“), auch Bhairav genannt, ist die zerstörerische Inkarnation des Hindu-Gottes Shiva. Es gibt verschiedene Legenden, die die Entstehung Bhairavasa beschreiben. Gemäß dem Kurma-Purana entbrannte eines Tages zwischen Vishnu und Brahma Streit um die Frage, wer von beiden der höchste Gott im Universum sei. Brahma forderte Vishnu auf, ihn anzubeten. Daraufhin wurde der ebenfalls anwesende Shiva, der auch den Anspruch erhob, der Höchste zu sein, so wütend, dass er die Gestalt Bhairavas annahm und Brahmas fünften Kopf abschlug. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, wurde ihm bewusst, welch schweres Vergehen er begangen hatte, nämlich einen Brahmanen-Mord. Als Buße trug er den abgeschlagenen Kopf Brahmas mit sich und wanderte ziellos umher, bis er endlich seine Schuld durch ein Bad im heiligen Fluss Ganga sühnen konnte. Hier ist er auf einem Lotusthron stehend, mit weitausgebreiteten Beinen und 6 Armen dargestellt. In seinen Händen hält er u.a. ein Schwert, ein Faustschild und die Schädelschale vom Kopf Brahmas. Zu seinen Füßen wacht sein Begleittier, ein Hund. Darstellungen Bhairavas sind über den ganzen indischen Kulturkreis verbreitet, wobei in Nepal seine Darstellungen und seine Verehrung eine besondere Bedeutung erlangt haben. Er gilt auch als Schutzgott des Landes. Sogar in die Welt des tibetischen Bhuddismus haben Bhairava-Darstellungen Eingang gefunden.

Die Figur wurde in Nepal aus der „verlorenen Form“ gefertigt. Teile des Gewandes und die Schmuckketten sind versilbert. Kopf, Attribute, das Begleittier etc. sind feuervergoldet. Das Haar ist mit Lapislazuli-Pulver bemalt. Weiterhin ist die Skulptur mit kleinen Steinen aus Türkis und Koralle geschmückt. Höhe ca. 18 cm.

Bhairava-201 front
Bhairava mit Hund auf Lotusthron
Bhairava-201 Seite1
Bhairava stehend, Seitenansicht 1
Bhairava-201 sechsarmig
Bhairava, sechsarmig, Seitenansicht 2
Bhairava-201 Rueckansicht
Bhairava, Rückansicht
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Holzschnitzerei-indonesisch-281

Holzschnitzerei-indonesisch-281

Holz-Bild, mit acht Priesterinnen auf einem Schiff, das durch 2 Drachen geformt wird, vermutlich eine Sonnenzeremonie darstellend. Detailliert, farbig bemalt und mit Blattgold veredelt, aus Indonesien. Höhe 29 cm, Breite 96 cm.

Holzschnitzerei-indonesisch-281 farbig gefasst und vergoldet
religiöse Zeremonie auf einem „Drachenschiff“, farbig gefasst und vergoldet
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Shiva-indonesisch-253

Shiva-indonesisch-253

Shiva in Virasana auf einem Thron sitzend, der rechte Fuß ruht auf einem Gefäß. Der Oberkörper ist unbekleidet. Nacken, Brust, Bauch und Oberarme sind mit Schmuckketten verziert. Auf dem Kopf trägt er eine Krone (Jatamukata). Hinten mit Flammen-Aureole. Indonesien. Höhe ca. 24cm.

Schöne alte Skulptur mit blau-grüner Kupfer-Patina, wohl aus der „verlorenen Form“ gegossen. In den Vertiefungen sind noch Ton- bzw. Lehmreste des Gußmodels erkennbar. Seltene Darstellung!

Shiva-indonesisch-253 in Virasana auf einem Thron mit Flammen-Aureole
Shiva in Virasana auf einem Thron mit Flammen-Aureole